Fragen zum Buch stellen

Das Buch wird für die Herausgabe vorbereitet und wird im Mai 2017 lieferbar sein.

Leser können ihre Fragen an den Autor als Kommentar zu diesem Beitrag senden. Die Antworten werden in weiteren Beiträgen veröffentlicht.

9 Gedanken zu „Fragen zum Buch stellen“

  1. Sie verwenden die Begriffe „ICH“ und „SELBST“ in einer anderen Bedeutung als andere Autoren. Diese Begriffe sind zum Verständnis des Textes sehr wichtig. Bitte erläutern Sie die Unterschiede.

    1. Der Begriff des ICH hat im deutschen Sprachraum durch seine Verwendung in Freuds Modell des ICH und des ÜBER-ICH die Bedeutung eines gedanklichen und kulturell erzeugten Konzepes. Als solches bezeichnet in unserem Modell das ICH unsere Identifiakation im Reich der Ressourcen. Dem Begriff des SELBST fiel durch diese Zuordnung die Bedeutung unseres im SELBST verankerten inneren, motivierenden Persönlichkeitskerns zu, den es zu entdecken und zu entwickeln gilt. Wenn andere Autoren dieses Begriffspaar (auch im englischen Sprachraum) anders verwenden, dann in der Regel in vertauschter Bedeutung.

  2. Guten Tag, zu diesem Thema hab ich folgende Vorstellung.
    Geist und Materie zwei Seiten einer Medaillie, somit hab ich schon eine Verbundenheit durch ein Metall. Damit ein Metall eine Medaillie wird brauchts eine Idee und damit bin Ich beim (Geist) oder der „Theo“rie. Um diesen Gedanken zur Umsetzung und Sichtbarkeit zu bringen brauch ich Material, Arbeiter und auch Maschinen. So meine Vorstellung. Oder wie ein Buch einen Autor hat, der das was er aus der Denk- und Wahrnehmungstätigkeit interessiert geistig schafft und über das Schreiben sichtbar umsetzt, dabei immer wieder überprüft ob das Geschriebene mit der Theorie etwas zu tun hat. Zur Medaillie zurück. Zumindest sind es zwei Seiten, die die Medaille hat, somit ist es ein Ganzes. Was ist da Ganze? Für mich stellt sich die Frage was verbindet die geistige Welt mit der sichtbaren Welt. Im Pflanzenleben erleb ich es zumindest so,“das Licht zieht aus der Finsternis z.B.: aus der Kartoffel einen Keimling nach oben den anderen zieht die Gravitation in die Erde, die gewesene Kartoffel löst sich auf und es
    die Neue. So gibts für mich ewige Gesetze, die in der Materie ewig wirken.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ilse Gstöttner

  3. Leider hab ich den letzten Satz verpatzt.
    Hier die Berichtigung.
    …….,die gewesene Kartoffel löst sich auf und es entstehen die Neuen.
    Liebe Grüße
    Gut das sich Menschen mit diesem Thema auseinandersetzten.

  4. Die Frage ist ja, ob das „Metall“ eine unabhängige Existenz hat und vom „Geist“ geprägt wird, oder ob das „Metall“ eine feste Struktur innerhalb des Geistes ist, wie ein Eiswürfel im Glas Wasser. Wenn es so wäre, gibt es keine ewigen Gesetze, sondern auch die Gesetze entstehen innerhalb des Geistes und in einem zweiten Schritt manifestieren sie sich in der Materie.

  5. Danke Herr RBPascal für die weitere Gedankenanregung zum Metall. Ich liebe das Zusammendenken über die Gedanken, das ist für mich eine Anregung das Augenlicht zur Wahrnehmung noch mehr einzusetzen.
    Metalle sind an die Erde gebunden und die Erde ist……..wodurch geschaffen worden und wodurch bewegt sie sich innerhalb des Universums?
    Das ewige Gesetz erleb ich sichtbar im Pflanzenleben im „Werden und Vergehen“ oder im „Stirb und Werde“, da hat mich Goethe sehr inspiriert durch seine Forschungen. Den Geist seh ich im Symbol des Feuervogels „Phönix“ aus dem antiken Giechenland. Der Phönix ein Wesen des Seienden, der übersinnlichen Welt die sich aus sich selbst immer wieder neu und fleischlos als Gedanke oder Idee gebiert.
    Liebe Grüße aus Salzburg

    1. Hallo Frau Gstöttner,
      nach der Methode der Philosophie habe ich in meinem Buch versucht, solche von Ihnen beschriebenen Entsprechungen zu abstrahieren und über ein System kohärenter Begriffe allgemeingültig zu beschreiben.
      Das Werden und Vergehen taucht z.B. als Prinzip des Reiches der Existenz auf, dass allen anderen Reichen vorgelagert ist. Damit ist dieses Prinzip und die Synthese das „Bleiben“ in allen sieben Reichen gültig.
      Das Prinzip „Stirb und Werde“ gilt bei jeder Verbindung eines Subreiches mit einem übergeordneten Reich. Z.B. „stirbt“ man beim Ausschalten des Fernsehers, bei der Aufgabe der Berufstätigkeit, beim Verzicht auf Verwirklichung in der Welt oder im Sozialen u.s.w.

      1. Herr RBPascal,
        zu dieser neuen gedanklichen Anregung von Ihnen zu „Stirb und Werde“ muss ich mir erst eine Vorstellung bilden und dazu brauch ich ein Beispiel. Das Soziale interessiert mich sehr. Da die Natur für mich ein beliebtes sichtbares Beispiel ist kann ich mir besser einen Zusammenhang zwischen Geist und Welt vorstellen und sogar in meinem Garten bewusst erleben.
        „Den Spagat [als Himmelsleiter] zwischen Spiritualität und und Wissenschaft zu wagen“ find ich als Text von Ihnen besonders ansprechend. Dieses Buch ist nicht nur für mich von Interesse, ich werds auch in unsere Bücherei aufnehmen.
        Mit freundlichen Grüßen
        Ilse Gstöttner

      2. Hallo Frau Gstöttner,
        Wenn Sie sich für das „Soziale“ interessieren, welches Soziale meinen Sie dann?
        – die Zusammenhalt von Menschen in der Not
        – die Arbeitsteilung durch Funktionen in Institutionen
        – das Setzen und Leben von Moral in Gemeinschaften
        – die Verbundenheit einer Familie
        – die Verwirklichung einer gemeinsamen Bestimmung
        – die Toleranz gegenüber anderen Personen
        – die Liebe, die alle Personalität und damit das Soziale aufhebt
        Die gennanten sieben Arten des Sozialen entsprechen den beschriebenen sieben Reichen des Buches –
        Was wir an der Natur genießen ist das Leben, das schweigt. Eine Identifikation mit diesem Zustand löst unsere oft leidvolle Verbindung mit den imaginären Reichen, die unserem Denken entspringen.
        Viele Grüße nach Salzburg

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